Auf Reise: Gebühren bei Geldabhebungen sparen

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Auf Reise: Gebühren bei Geldabhebungen sparen

Wer sich auf während einer Reise mit Bargeld eindecken möchte, hebt es am besten am Bancomaten ab. Dies ist eine einfache und zugleich sichere Vorgehensweise. Allerdings können dabei Gebühren anfallen, die nicht zu unterschätzen sind. Am Ende kommt es auf die jeweilige Karte an: Sofern die richtige Maestro- oder EC-Karte zur Verfügung steht, lassen sich derartige Kosten jedoch vermeiden.

Diese Gebühren fallen an

Beim Abheben am Bancomaten können Gebühren unterschiedlichster Art anfallen. Zunächst möchten wir einen groben Überblick verschaffen.

Da wären erst einmal Gebühren, die von der eigenen Bank in Rechnung gestellt werden. Viele Banken erlauben es sich, die Girokonten ihrer Kunden mit einer Zusatzgebühr zu belasten, wenn Abhebungen im Ausland erfolgen. Diese können prozentual an den Zahlbetrag gekoppelt sein oder auch als Fixbetrag abgerechnet werden.

Wie die Berechnung erfolgt, hängt primär von der genutzten Karte ab. Bei Maestro- und EC-Karten verhält es sich so, dass die Gebühr im Regelfall gefixt ist. Viele Geldinstitute setzen eine Gebühr von ca. 5 Franken pro Abhebung fest. Bei Kreditkarten ist die Koppelung oft prozentual, d.h. je höher der Auszahlungsbetrag, desto höher die Gebühr. Wer lediglich Fremdwährungen im Gegenwert von einigen hundert Franken abhebt, ist mit der Kreditkarte meist günstiger dran.

Aufgepasst bei Umrechnungsgebühren

Es kann passieren, dass die Bank, die den jeweiligen Bancomaten betreibt, ergänzende Gebühren berechnet. Dies ist möglich, wenn sich der Kartenbesitzer für eine Umrechnung in die heimische Währung entscheidet.

Beispiel: An vielen Bancomaten in Ungarn ist es möglich, den gewünschten Betrag in ungarischen Forint (HUF) oder in der heimischen Währung (z.B. Franken oder Euro) zu wählen. Der clevere Karteninhaber wählt Forint – andernfalls wird eine ergänzende Umrechnungsgebühr fällig, die im Grunde vollkommen unnötig ist.

Die richtige Karte mitnehmen

Ob und in welcher Höhe Gebühren von der eigenen Bank berechnet werden, hängt von der verwendeten Karte ab. Vor Antritt einer Reise lohnt es sich zu recherchieren, wie es um die Kosten bei der eigenen Karte bestellt ist. Normalerweise lassen sich diese Informationen am Aushang der Bank (in der Filiale oder online) einholen.

Sollte feststehen, dass Gebühren anfallen, bietet es sich unter Umständen an, eine ergänzende Karte zu besorgen. Inzwischen gibt es Kreditkarten, die kostenfreie Bargeldabhebungen im Ausland ermöglichen. In diesem Zusammenhang gilt: Je länger die Reise dauert, umso mehr lohnt es sich, eine weitere Karte zu beantragen.

Geld Abheben im Ausland

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Geld Abheben im Ausland

Wer sich im Ausland aufhält, kann normalerweise zwischen verschiedenen Zahlungsmitteln wählen. Aufgrund der gebotenen Sicherheit entscheiden sich viele Reisende für den Einsatz einer Kreditkarte. Immerhin weiß sie mit einer guten Akzeptanz sowie einer hohen Flexibilität zu punkten. Andererseits kann es vorkommen, dass Händler, Restaurants etc. nur Barzahlungen akzeptieren. Dann ist es wichtig, Barmittel zur Hand zu haben.

In diesem Beitrag befassen wir uns mit der Beschaffung von Bargeld im Ausland. Wir zeigen, wie das Abheben vom Geld am besten funktioniert und worauf dabei zu achten ist. Wichtige Themen hierbei sind Sicherheit und Kosten, die unbedingt zu berücksichtigen sind.

Ohne Bargeld geht es nicht

Kreditkartengesellschaften stellen ihre Produkte in der Werbung sehr positiv dar. Doch Fakt ist, dass das bargeldlose Bezahlen nicht immer möglich ist. In den Städten mag dies noch zutreffen, doch wer sich z.B. in ländlichen Gegenden bewegt, kommt an der Barzahlung häufig nicht vorbei.

Am Ende kommt es ganz auf das jeweilige Reiseland an. Im Allgemeinen gilt: Je ärmer das Land, desto schwächer ist die Infrastruktur und umso wichtiger ist es, Bargeld zur Hand zu haben. Zumal es dann natürlich nicht immer möglich ist, in Franken oder Euro zu bezahlen. Teilweise kann es erforderlich sein, vergleichsweise exotische Währungen zu beschaffen.

Keine großen Bargeldreserven mitnehmen

Natürlich wäre es möglich, gleich bei Reiseantritt eine größere Barreserve einzupacken und stets bei sich zu tragen. Doch hiervon ist abzuraten, schließlich gehen damit einige Gefahren einher. Wovor sich besonders viele Reisende fürchten, ist der Raub. Diese Angst ist übrigens nicht unbegründet, leider kommt es in einigen Ländern immer wieder vor, dass Menschen relativ oft überfallen werden und man ihnen dabei das Bargeld abnimmt.

Es gibt noch einen weiteren Grund, der gegen das Mitnehmen größerer Beträge spricht. Gemeint ist das Umtauschen bei der eigenen Bank. In der Schweiz lassen sich viele Geldinstitute den Währungstausch gut bezahlen. Es spielt keine Rolle, welchen Status man als Bankkunde genießt. Am Ende werden satte Währungsgebühren fällig bzw. zieht die Bank einen schlechten Wechselkurs heran.

Geld am Bancomaten abheben

Besser ist es deshalb, sich im jeweiligen Land direkt am Bancomaten mit Bargeld einzudecken. Dort lässt sich das Geld unkompliziert beschaffen – und das zu einem deutlich besseren Wechselkurs. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen, er kann zu einer stattlichen Ersparnis führen. Reisende sind daher gut damit beraten, sich Barmittel vorzugsweise am Bancomaten zu beschaffen.

Natürlich ist es ratsam, nicht ständig zum Bancomaten zu gehen. In Abhängigkeit von der jeweiligen Bank kann jede einzelne Abhebung an eine kleine Zusatzgebühr gekoppelt sein. Entsprechende Gebühren häufen sich im Lauf der Zeit. Allerdings wäre es wiederum falsch, größere Beträge abzuheben. Am besten ist es, sich so viel Geld zu holen, damit man einige Tage lang damit auskommt.

Tipps zur Wahl der Karte

Mit welcher Karte das Geld am Automaten am besten abgehoben wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Vor allem das jeweilige Reiseland spielt eine große Rolle. Es gibt Länder, in denen es möglich ist, mit der Maestro- oder EC-Karte zu bezahlen und auch Bargeld abzuheben. Dies trifft zumindest für den europäischen Raum zu. Allerdings ist zu bedenken, dass es technische Unterschiede zwischen den Karten gibt. Vor allem in Westeuropa arbeiten immer weniger Karten mit einem Magnetstreifen. Die Daten liefert stattdessen ein Chip, weil er mehr Sicherheit verspricht. Doch gerade in osteuropäischen Ländern kann es passieren, dass die Bancomaten solche Karten noch nicht akzeptieren.

Deshalb schadet es nicht, auch eine Kreditkarte griffbereit zu haben. Mit der richtigen Karte ist es möglich, Bargeldabhebungen weltweit zu tätigen. Voraussetzung ist die Wahl der richtigen Kreditkartengesellschaften, insbesondere Mastercard und Visa sind zu empfehlen. Natürlich können auch hier Gebühren anfallen. Ob dies der Fall ist und auf welche Höhe sie sich belaufen, hängt wiederum von der jeweiligen Karte ab.

Versicherungen der Schweizer Kreditkarten

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Versicherungen der Schweizer Kreditkarten

Die Auswahl an Kreditkarten in der Schweiz ist in den vergangenen Jahren erheblich größer geworden. Zur besseren Abgrenzung im gegenseitigen Wettbewerb statten die Banken ihre Karten mit den verschiedensten Zusatzleistungen aus. Hierzu zählen unter anderem Versicherungen, die allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten.

Für Konsumenten, die eine Karte beantragen möchten, ist es deswegen umso wichtiger, sich zunächst zu informieren. Gerade beim Umfang des Schutzes sowie den Kosten sollte genau hingesehen werden. Ebenso gilt es sich zu überlegen, an welchen Leistungen überhaupt ein Bedarf besteht. Es folgt eine Übersicht der häufigsten Kreditkarten Versicherungen.

Versicherung für Flugunfälle

Es ist der Albtraum einer jeden Familie: Ein Familienmitglieder kommt aufgrund eines Flugunglücks um das Leben. Die Folge wird nicht nur Trauer sein – es drohen außerdem finanzielle Schwierigkeiten. Besonders wenn der Hauptverdiener umkommt, können schwere Zeiten anbrechen.

Die Versicherung für Flugunfälle ist eine Art Lebensversicherung. Sollte der Inhaber der Kreditkarte tatsächlich aufgrund eines Flugunfalls um das Leben kommen, zahlt die Versicherung eine entsprechend hohe Summe an die Hinterbliebenen aus.

Versicherung für Reiseannullation

Wer eine Reise nicht antreten kann, steht unter Umständen vor einem großen Problem. Nicht immer sind Reiseveranstalter, Hotels oder Fluggesellschaften dazu verpflichtet, die bereits geleisteten Zahlungen zu erstatten. Genau deshalb gibt es diese Versicherung. Sofern die Reise mit der Kreditkarte bezahlt wurde, springt im Ernstfall der Versicherer der Bank ein und erstattet die Kosten.

Mietwagenschutz

Hierbei handelt es sich um einen speziellen Schutz für Mietfahrzeuge, die im Ausland genutzt werden. Dort können hinsichtlich der Kfz-Versicherung erhebliche Unterschiede gelten. Teilweise ist die Absicherung deutlich schlechter als in der Schweiz. Der Mietwagenschutz, der in der Karte inkludiert ist, verspricht Abhilfe. Er gewährleistet, dass der Kraftfahrer besser abgesichert ist und somit seine privaten Finanzen nicht bedroht sind.

Reisegepäckversicherung

Leider kann auf Reisen das Gepäck verloren gehen. Die Hintergründe sind oft verschieden – manchmal schlagen Diebe in der Bahn zu, ein anderes Mal geht es schlichtweg beim Durchchecken auf dem Flughafen verloren. Doch in beiden sowie in anderen Fällen ist der Ärger groß. Oft müssen Reisende viele Dinge neu kaufen, was nicht nur Zeit, sondern auch Geld kostet. Die Reisegepäckversicherung verspricht Abhilfe. Die Kosten für gestohlenes oder verloren gegangenes Gepäck werden übernommen. Je nach Kreditkarten Versicherung gibt es sogar Entschädigungen für zu spät geliefertes Gepäck.

Rechtsschutz

Je nach Karte und Bank kann sogar eine Rechtsschutzversicherung inkludiert sein. Natürlich steht der Schutz mit Zahlungen in Verbindungen, die mit der Karte getätigt werden. Im Wesentlichen gibt es zwei Formen der Absicherung, nämlich für Käufe sowie für Reisen. Das Prinzip ist in beiden Fällen dasselbe: Sollte der Kreditkarteninhaber einen Rechtsstreit mit einem Anbieter (z.B. Airline oder Händler) anstreben, gibt es finanzielle Unterstützung für den Prozess.

Fazit

Die Auswahl an Kreditkarten Versicherungen in der Schweiz ist groß. In den meisten Fällen richtet sich der Schutz an Reisende. Je nach Karte kann er sehr unterschiedlich stark ausfallen. Sollte ernsthaftes Interesse an einer Absicherung bestehen, ist es daher umso ratsamer, sich die gebotenen Leistungen im Detail anzusehen. Schließlich ist eine Versicherung nur zu gebrauchen, wenn im Ernstfall auf sie Verlass ist.